Juli Zeh in der SZ / Jahresrueckblick 2018

„Hier draußen sagen Eltern noch zu ihren Kindern: „Hör auf zu heulen, sonst fängst du dir eine.“ Da gibt es noch ein paar Jahrzehnte Rückstand in der Entwicklung bestimmter Werte. Auf der anderen Seite hat das enorme Vorteile. Auf dem Dorf weiß man noch, was Hilfsbereitschaft und Loyalität bedeuten. Die Bindungen zwischen den Menschen sind stark, dafür interessiert man sich nicht so sehr für den Staat und seine Politik. Es werden wenig Nachrichten konsumiert, viele benutzen das Internet nicht.

Sie lebt seit Jahren auf dem Lande bei Berlin und kann durch ihre Karriere als Schriftstellerin kompetent den Unterschied zwischen Stadt- und Landleben beschreiben.

Ihr Roman „Unterleuten“ wurde mittlerweile zu einem Welterfolg: In epischer Breite entwirft sie ein Bild von den Menschen in diesem Dorf in Brandenburg und entwickelt eine spannende Handlung, die den Leser nicht mehr loslaesst bis zum Schluss.

Eine Lektuere, die sich lohnt.

Yours from Burleigh in QLD Australia

phb

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