Trump, Hetze und Rassismus in den USA

Washington – US-Präsident Donald Trump hat sich nach den beiden Massenschießereien am Wochenende dafür ausgesprochen, die Amokläufer grundsätzlich mit dem Tode zu bestrafen. Zugleich lehnte er es ab, die laxen Waffengesetze in den USA zu verschärfen. In einer kurzen Rede am Montag sprach er sich lediglich dafür aus, es lokalen Polizeibehörden leichter zu machen, möglichen Gewalttätern ihre Schusswaffen wegzunehmen.

Zudem machte Trump gewalttätige Videospiele und Hetze in sozialen Medien im Internet für Gewalttaten verantwortlich. Beides müsse ein Ende haben und läge auch in der Verantwortung der betreffenden Unternehmen.

Der Frage nach seiner eigenen Rolle bei zunehmendem Hass in den USA wich Trump aus. Kritiker hatten dem Präsidenten vorgeworfen, zumindest den rechtsextremen Attentäter in El Paso durch seine zuweilen rassistischen Ausfälle gegen Immigranten und Minderheiten geradezu ermutigt zu haben. Trump selbst wettert seit Monaten gegen angebliche kriminelle „Invasoren“ aus Lateinamerika, die über die Grenze kämen, um in den USA Drogen zu verkaufen und Verbrechen zu begehen….

„Unsere Nation muss Rassismus, Intoleranz und weißes Übermachtsdenken mit einer Stimme verurteilen“, sagte er. Diese „finsteren Ideologien“ müssten besiegt werden. Hass habe keinen Platz in Amerika, so Trump.

Aus SZ vom 6 Aug 2019

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